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20. Oktober 2017
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Das Integrative Atmen ist eine sanfte verbindende Atemtechnik, die die Selbstwahrnehmung stärkt und die Lebendigkeit fördert. Die verstärkte Wahrnehmung macht aufmerksam auf innere Vorgänge.
Der verbundene Atem hilft körperlich-seelisch-geistige Blockaden zu erspüren und unterstützt deren Auflösung. Der Atemfluss öffnet neue innere Erfahrungsräume. In der Akzeptanz dessen, was wir sind und brauchen, wirkt der Atem verbindend, bereichernd und heilend. In diesem Erleben kann  eine Verbundenheit über das eigene Wesen hinaus mit allem Lebenden erfahren und spirituelle Einsichten möglich werden.
Der Atemfluss öffnet neue innere Erfahrungsräume. In der Akzeptanz dessen, was wir sind und brauchen, wirkt der Atem verbindend, bereichernd und heilend. In diesem Erleben kann  eine Verbundenheit über das eigene Wesen hinaus mit allem Lebenden erfahren und spirituelle Einsichten möglich werden.

Wer wir sind, welche Lebensthemen uns bestimmen und wie wir unser Leben bewältigen, hängt in hohem Maße davon ab, wie es uns gelingt, mit uns selbst und mit den Menschen, die Wichtigkeit für uns haben, einig zu werde. Aber es ist nicht nur davon beeinflusst, was wir selbst erleben oder erlebt haben, sondern oft noch mehr davon, was wir (zumeist unbewusst) übernommen haben. Im Guten wie im Schlechten gibt uns unser persönliche Umfeld und Familiensystem Lebensaufgaben und  Lebensmöglichkeiten vor.
Im Guten werden wir getragen von den Wurzeln vergangener Generationen; im Schlechten sind wir verstrickt in unerledigte Geschichten aus der Vergangenheit: in schwere Schicksale, frühe und unnatürliche Tode, Familiengeheimnisse, Schuld und Scham u.a Beziehungen, aus denen wir stammen oder in denen wir leben (unsere Herkunfts- und Gegenwartsfamilie, Partnerschaften, auch verflossene, ebenso Arbeitszusammenhänge usw.) binden uns in ein Gefüge ein, das uns, mehr oder weniger bewusst, hindern oder fördern kann. Das Aufstellen des eigenen Systems oder die Mitwirkung bei anderen Aufstellungen kann den Teilnehmern des Workshops solche Zusammenhänge eindrucksvoll sichtbar machen. Es zeigt Wege auf, einen guten Platz im System zu finden, mit dem Vergangenen Frieden zu schließen und sich mit dem, was ist, auszusöhnen. – Auch wer nicht selbst aufstellt, profitiert und wird bei Zustimmung als Stellvertreter(in) mit einbezogen.

Das Innere Kind entspricht einer modellhaften Betrachtungsweise innerer Erlebniswelten. Es bezeichnet und symbolisiert die gespeicherten, bewussten wie unbewussten Gefühle, Bedürfnisse, Impulse, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit. In der Arbeit mit dem Inneren Kind werden von den Therapeuten verschiedene Methoden eingesetzt.

Die Bonding-Psychotherapie ist ein therapeutisches Konzept, das Dan Casriel, Psychiater und Analytiker, in den 60er Jahren begründete. In Deutschland wurde er in den 70er Jahren bekannt durch die Zusammenarbeit mit dem damaligen Chefarzt der Psychsomatischen Klinik Bad Herrenalb Dr. Walther Lechler.
Dr. Konrad Stauss, ehemaliger Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Grönenbach, entwickelte und differenzierte die Bonding-Therapie weiter auf der Grundlage der Bindungstheorie, der modernen Hirnforschung und des Prozess- und Erfahrungsansatzes von Greenberg (1984) und Elliot (1999).
Im Mittelpunkt dieses prozess- und erfahrungsorientierten Therapieansatzes steht die Befriedigung der lebensnotwendigen und neurobiologisch verankerten psychosozialen Grundbedürfnisse nach Bindung, Autonomie, Selbstwert, nach körperlichem Wohlbehagen, nach Lust und Lebenssinn. Im Bonding-Prozess werden die Verletzungen innerhalb unserer Bindungen zu unseren Eltern, Geschwistern und anderen prägenden Bindungspersonen aktiviert, und die damit verbundenen Gefühle, negativen Einstellungen, körperlichen Blockierungen und zerstörerischen Verhaltensmuster durchgearbeitet. Dies geschieht in der Erfahrung von emotionaler Offenheit und wo dem Patienten möglich, in mitvertrauensvoller, geschützter körperlicher Nähe zu einem anderen Menschen.
Vielen unserer Teilnehmer ist diese so verstandene Nähe unvertraut oder gar mit angstvollen Gedankenerinnerungen verbunden. Dafür haben wir Therapeuten vom DCI für unsere Workshops „Annäherungsübungen“ entwickelt.  Alle Teilnehmer profitieren davon. Den individuellen Bedürfnissen nach Nähe und Entfernung, also nach Schutz, wird so Rechnung tragen.
Der Teufelskreis von Beziehungssehnsucht, Beziehungsenttäuschung und Beziehungsvermeidung wird auf tiefster Ebene körperlich, emotional und sprachlich nachvollziehbar gemacht und unterbrochen. Neue positive Einstellungen und der Realität angemessene Verhaltensweisen werden erarbeitet und in der therapeutischen Gemeinschaft eingeübt und verstärkt. Ob mit wechselseitigem Halten und Näheübungen  (Bonding), mit anderen körpertherapeutischen Techniken oder im Rahmen einer Einstellungsgruppe gearbeitet wird, hängt vom einzelnen Klienten und der Gruppe ab. Stabilisierungstechniken, Ressourcenentwicklung, Arbeit mit inneren Kindanteilen, Imaginationsübungen werden zur Integration der Erfahrung eingesetzt.
Obwohl sich unsere Arbeit in den letzten 20 Jahren in vielem verändert und weiterentwickelt hat, bleiben wir unserem Lehrer Dan Casriel verbunden, vor allem seiner immer noch zutreffenden Analyse der "Emotionalen Mangelgesellschaft", mit ihren Folgen für die Menschen: Einsamkeit, Verzweiflung, Gefühllosigkeit und Beziehungslosigkeit. Denn Menschen, die gehalten, angeschaut und angehört werden, die sichere Bindungen eingehen und vertrauensvolle Nähe zu anderen aufbauen können, sind belastbarer in Krisen und widerstandsfähiger gegenüber Erkrankungen, Süchten oder destruktivem antisozialem Verhalten.
Literatur: Jacqueline Lair, Walther Lechler, “Von mir aus nennt es Wahnsinn”, Kreuz-Verlag;

Walther Lechler, “So kann's mit mir nicht weitergehen”, Kreuz-Verlag;

Konrad Stauss, “Handbuch der Bonding-Psychotherapie” (erschienen im Kösel-Verlag).

 

Wertvoll an diesem Angebot ist die therapeutische Begleitung aller Familienmitglieder. Über eine intensivere Wahrnehmung des Körpers und der Emotionen wird es möglich sich selbst und den anderen besser zu spüren und zu verstehen. Konflikte in der Paarebene lassen sich somit einfacher lösen.
Es können biographisch einschneidende Erlebnisse aufgearbeitet werden, wie z.B. belastende Geburtserlebnisse und nicht verarbeitete Trauer oder Trennung, so dass es zu einer deutlichen Entlastung und Stressreduktion im Alltag kommt.    Wir bieten eine Kinderbetreuung an, damit Eltern sich ungestört mit ihren Themen auseinandersetzen können. Bei Bedarf werden die Kinder in die Arbeit mit einbezogen. Das therapeutisch angeleitete Bindungshalten findet  im geschützten Rahmen separat statt.

Psychotherapie und Vergebung haben ein gemeinsames Anliegen: die Heilung von Verletzungen, die Menschen anderen Menschen zufügen durch Achtlosigkeit, Abwertungen, Vernachlässigung, Gewalt, Missbrauch u.v.m.  Angst, Schmerz, Wut, Hass, Groll, Verbitterung  sammeln sich an oft über Generationen und vergiften die Herze
Die Opfer und ihre  Angehörigen, vor allem deren Kinder und Lebenspartner, leiden oft lebenslänglich unter den für sie selbst und ihr Leben  zerstörerischen Folgen, mental, seelisch, körperlich, materiell, sozial.
Durch die Verinnerlichung des „Bösen“, das ihnen angetan wurde, durch chronischen Groll, Rachegedanken, lähmende Scham, Selbstverachtung usw.   bleiben Täter und Opfer im Negativen  aneinander gebunden.
Der Täter behält somit Macht über das Leben seines Opfers, die ihm nicht zusteht.
Vergebung macht frei. Sie ermöglicht es dem Opfer, sich aus dieser sonst schwer auflösbaren Verflechtung zu befreien. Wenn es sich entscheidet, dem Täter, der Täterin, unabhängig von deren Verhalten, Einsicht oder Reue zu vergeben, in einem rein innerseelischen Prozess also, ist ein Ausweg möglich aus dem Teufelskreis  von Ohnmacht, Hass  und Friedlosigkeit.
Vergebung macht das Schlimme nicht ungeschehen. Die Wunden bleiben und werden angenommen. Sie gehören zu mir und meinem Leben. Vielleicht, nicht immer!, haben sie nicht nur geschadet, sondern auch zu meiner Reifung beigetragen?
Vergebung öffnet das Herz, macht es leichter,  lebendiger und öffnet für das Leben; macht  auch wach für eigenes Versagen und ermöglicht sich selbst und Anderen einen neuen Anfang.
„Menschen können in der Welt überhaupt nur dann frei werden und frei bleiben, wenn sie einander immer wieder befreien. Einen anderen befreien aber ist nichts anderes als verzeihen, was er getan hat.“ (Hannah Arendt)
Vergebung ist eine spirituelle Form der Heilung dieser Verletzungen.
Im Beziehungsraum mit mir selbst, dem Anderen und dem „Ewigen Du“  geht jede(r)  anhand von sieben Schritten, in Dyaden und im geschützten Raum der Gruppe, durch den Vergebungsprozess, ohne Druck und soweit jede(r) gehen will.
Wir lassen uns inspirieren von der biblischen Geschichte vom „verlorenen Sohn“ (Lukas 15,11-32) und bereiten  uns darauf vor, einem konkreten Menschen das, was er/sie mir angetan hat, zu vergeben.
Das Seminar beruht auf dem Buch und der Weiterbildung von Konrad Stauss: Die heilende Kraft der Vergebung.  Kösel Verlag 2010

Wege durch den alltäglichen Beziehungsstress
Partnerschaft kann wundervoll sein, besonders am Anfang. Mit den Jahren schleifen sich Strukturen und Gewohnheiten ein, die uns das Leben schwer machen. Klärungsversuche liefen schief, wir sparen bestimmte Themen aus, wir fühlen uns nicht gesehen, gehört, gewertschätzt, wir ziehen uns zurück, wir reden nicht mehr genug miteinander, wir fragen uns, ob wir uns das noch antun sollen.
Partnerschaft läuft nicht von selbst. Partnerschaft will gelernt und entwickelt sein. Der Anspruch, alles allein hinkriegen zu wollen und zu müssen, verhindert oft eine  Entwicklung zum Besseren. Dabei geht es den meisten Paaren genauso. Partnerschaft benötigt immer wieder Anregung, Austausch, Mut zu neuen Versuchen und Zeit zum Innehalten: Wo stehen wir? Wo hakt’s? Wie kommen wir wieder ins Gespräch? Wie machen wir uns wieder berührbar? Wie kann’s gut mit uns weitergehen?
Gemeinsam mit andern Paaren, denen es ähnlich geht, haben die Partner Gelegenheit,  Wege zu finden, die weiterführen. Mit Hilfe bewährter Methoden der Partnerarbeit (Anregungen zum Austausch untereinander)  haben sie in vertrauensvoller, geschützter Atmosphäre die Möglichkeit, ihre Beziehung zu klären und ihre Partnerschaft zu belebe

Die Bonding-Psychotherapie ist ein therapeutisches Konzept, das Dan Casriel, Psychiater und Analytiker, in den 60er Jahren begründete. In Deutschland wurde er in den 70er Jahren bekannt durch die Zusammenarbeit mit dem damaligen Chefarzt der Psychsomatischen Klinik Bad Herrenalb Dr. Walther Lechler.
Dr. Konrad Stauss, ehemaliger Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Grönenbach, entwickelte und differenzierte die Bonding-Therapie weiter auf der Grundlage der Bindungstheorie, der modernen Hirnforschung und des Prozess- und Erfahrungsansatzes von Greenberg (1984) und Elliot (1999).
Im Mittelpunkt dieses prozess- und erfahrungsorientierten Therapieansatzes steht die Befriedigung der lebensnotwendigen und neurobiologisch verankerten psychosozialen Grundbedürfnisse nach Bindung, Autonomie, Selbstwert, nach körperlichem Wohlbehagen, nach Lust und Lebenssinn. Im Bonding-Prozess werden die Verletzungen innerhalb unserer Bindungen zu unseren Eltern, Geschwistern und anderen prägenden Bindungspersonen aktiviert, und die damit verbundenen Gefühle, negativen Einstellungen, körperlichen Blockierungen und zerstörerischen Verhaltensmuster durchgearbeitet. Dies geschieht in der Erfahrung von emotionaler Offenheit und wo dem Patienten möglich, in mitvertrauensvoller, geschützter körperlicher Nähe zu einem anderen Menschen.
Vielen unserer Teilnehmer ist diese so verstandene Nähe unvertraut oder gar mit angstvollen Gedankenerinnerungen verbunden. Dafür haben wir Therapeuten vom DCI für unsere Workshops „Annäherungsübungen“ entwickelt.  Alle Teilnehmer profitieren davon. Den individuellen Bedürfnissen nach Nähe und Entfernung, also nach Schutz, wird so Rechnung tragen.
Der Teufelskreis von Beziehungssehnsucht, Beziehungsenttäuschung und Beziehungsvermeidung wird auf tiefster Ebene körperlich, emotional und sprachlich nachvollziehbar gemacht und unterbrochen. Neue positive Einstellungen und der Realität angemessene Verhaltensweisen werden erarbeitet und in der therapeutischen Gemeinschaft eingeübt und verstärkt. Ob mit wechselseitigem Halten und Näheübungen  (Bonding), mit anderen körpertherapeutischen Techniken oder im Rahmen einer Einstellungsgruppe gearbeitet wird, hängt vom einzelnen Klienten und der Gruppe ab. Stabilisierungstechniken, Ressourcenentwicklung, Arbeit mit inneren Kindanteilen, Imaginationsübungen werden zur Integration der Erfahrung eingesetzt.
Obwohl sich unsere Arbeit in den letzten 20 Jahren in vielem verändert und weiterentwickelt hat, bleiben wir unserem Lehrer Dan Casriel verbunden, vor allem seiner immer noch zutreffenden Analyse der "Emotionalen Mangelgesellschaft", mit ihren Folgen für die Menschen: Einsamkeit, Verzweiflung, Gefühllosigkeit und Beziehungslosigkeit. Denn Menschen, die gehalten, angeschaut und angehört werden, die sichere Bindungen eingehen und vertrauensvolle Nähe zu anderen aufbauen können, sind belastbarer in Krisen und widerstandsfähiger gegenüber Erkrankungen, Süchten oder destruktivem antisozialem Verhalten.
Literatur: Jacqueline Lair, Walther Lechler, “Von mir aus nennt es Wahnsinn”, Kreuz-Verlag;

Walther Lechler, “So kann's mit mir nicht weitergehen”, Kreuz-Verlag;

Konrad Stauss, “Handbuch der Bonding-Psychotherapie” (erschienen im Kösel-Verlag).

 

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